Young Universities for the Future of Europe (YUFE) ist eine von 17 Allianzen europäischer Universitäten, die von der Europäischen Kommission ausgewählt wurden, um die ersten Modelle einer Europäischen Universität zu entwickeln und umzusetzen. Die YUFE-Allianz hat der Europäischen Kommission Anfang des Jahres ihre Vision vorgestellt und bekam nun den Startschuss für die Umsetzung.

 Professor Martin Paul, Vorsitzender der YUFE-Allianz und Präsident der Universität Maastricht, die das Konsortium leitet, sagte dazu: „Unsere Allianz, zu der acht junge Universitäten gehören, wird die erste Europäische Universität der Zukunft aufbauen, die für jedermann zugänglich ist.“ 

Der Grundstein für diese Europäische Universität wird in den nächsten drei Jahren gelegt. 

Dr. Tobias Ernst, Geschäftsführer von Kiron Open Higher Education: „Wir freuen uns sehr, ein Teil der YUFE Kooperation zu sein und durch mobile Bildungsangebote zu einer offenen Europäischen Gemeinschaft beizutragen. Kiron wird bei der Entwicklung einer digitalen Lernumgebung unterstützen, um jungen Menschen vielfältige Kompetenzen für die Mitgestaltung Europas zu vermitteln.“

Die YUFE-Vision: Studieren in ganz Europa

Die Europäische Universität YUFE wird es zukünftigen Studierenden ermöglichen, ihre eigenen Studienpläne zu gestalten und aus dem Angebot jeder der acht YUFE-Universitäten auszuwählen. Um den Zugang zu allen Einrichtungen der Universitäten zu gewährleisten, wird es einen YUFE Studierendenausweis geben, der an allen teilnehmenden Universitäten gültig sein wird. Die offizielle Sprache der YUFE-Studiengänge ist Englisch, aber Studierende, die an einer Universität in einem anderen Land studieren, werden dabei unterstützt, die Sprache ihres Gastlandes zu lernen. Bei einem erfolgreichen Studienabschluss bekommen die Studierenden einen europäischen Abschluss, der europaweit anerkannt ist. Damit werden nicht nur die akademischen Leistungen der Studierenden gewürdigt, sondern auch ihre Bemühungen in den Bereichen Mobilität, Sprachenlernen, Berufsausbildung, Hospitationen und Praktika sowie zivilgesellschaftliches Engagement.

Sich zu Hause fühlen in den YUFE-Städten

Um die Europäische YUFE-Universität für möglichst viele Studierende zugänglich zu machen, bereitet YUFE die Einrichtung eines virtuellen europäischen Campus vor. Studierende oder interessierte Bürgerinnen und Bürger, die an einzelnen virtuellen oder Präsenzkursen teilnehmen wollen, sollen dieses Angebot von YUFE nutzen können. Für Studierende, die an einer der Partneruniversitäten im europäischen Ausland studieren, wird YUFE Wohnlösungen entwickeln, die den kulturellen Austausch, die gegenseitige Unterstützung und die Einbindung in die Gesellschaft vor Ort erleichtern sollen.

Die Mitglieder Die YUFE-Allianz ist geografisch vielfältig und umfasst Universitäten, Städte und Unternehmen.

YUFE-Vollmitglieder sind:
• Maastricht University (Leitung) – Niederlande
• Carlos III University of Madrid – Spanien
• University of Antwerp – Belgien
• Universität Bremen – Deutschland
• University of Cyprus – Zypern
• University of Eastern Finland
• University of Essex – UK
• University of Rome Tor Vergata – Italien

Die YUFE-assoziierten Partner auf einen Blick:
• European Entrepreneurs CMA-PME
• Kiron Open Higher Education
• Nicolaus Copernicus University of Toruń – Polen
• The Adecco Group France
• The Educational Testing Service Global
• The University of Rijeka – Kroatien

Über YUFE
Die Allianz YUFE – Young Universities for the Future of Europe (YUFE) ist eine bedeutende strategische Partnerschaft zwischen acht jungen forschungsorientierten Universitäten in acht europäischen Ländern. Das YUFE-Netzwerk hat sich zusammen mit sechs assoziierten Partnern das Ziel gesetzt, einen radikalen Wandel in der europäischen Hochschulbildung voranzutreiben, in dem YUFE sich als führendes Modell einer jungen, studierendenorientierten, nicht elitären, offenen und integrativen europäischen Universität etabliert. Als einzigartiges „Ökosystem“, das Universitäten mit Gesellschaften verbindet, wird YUFE sich auf eine Kooperation zwischen Hochschulen, dem öffentlichen und privaten Sektor sowie Bürgerinnen und Bürgern in ganz Europa stützen.

Weitere Informationen: www.yufe.eu Twitter: @AllianceYufe Instagram: @yufe_alliance Facebook: www.facebook.com/YUFEalliance