Kiron Students present Kiron online platform to Chancellor Merkel

On Friday 25. August 2017, Chancellor Dr. Angela Merkel was invited to learn about the online platform for refugees, Kiron Open Higher Education, in Berlin. Her visit emphasizes the great importance of digital education opportunities in the context of sustainable integration work.

During her visit, Chancellor Merkel had the opportunity to receive insight into the innovative educational opportunities of a social startup. Together with students, employees and partners, her visit served to reflect on the organization’s progress and provide an overview of the prospects for the coming years.

The Kiron students explained the unique nature of the “Kiron Campus” learning platform which is based on the bundling of online courses that are accessible worldwide and are provided by renowned universities like MIT and the RWTH Aachen. These courses are complemented by support services like online tutorials, and Buddy/Mentoring programs. The participants came together for a round-table discussion with the Chancellor, sharing their personal experiences and successes regarding their online studies with Kiron and their intended transitions to regular study programs at partner universities. The students also expressed their aspirations regarding the future of higher education. Access barriers like insufficient public information services, continuing uncertainty on financing the studies, a lack of recognition of previous diplomas and achievements, as well as lack of documentation, remain great challenges that still need to be addressed.

The EduTech Social Startup has enabled unbureaucratic and free access to higher education for refugees since 2015. The 2.700 students follow their online studies with Kiron for a period of about two years before transferring to traditional universities where they can obtain an accredited degree. Kiron cooperates with 47 Partner Universities in eight countries, primarily operating in Germany, France and Jordan.

The German Chancellor praised Kiron’s achievements and was highly impressed by the organisation’s results: “First of all, I am impressed with what you have achieved – it is really great. Second, I am happy to see that you have so many supporters, a high level advisory board, and that you were provided with such a great premises by the Gorki Theatre. You could have not found a better place. I would also like to thank the partner universities that were willing to support Kiron in this journey. And last, but not least, of course, the diligent students that learn with Kiron and receive the organisation’s support. This is why this is such a great project. Thank you all for allowing me to be here today!”

Vincent Zimmer, co-founder of Kiron, perceived the Chancellor’s visit as highly valuable: “The last two years, have shown that successful integration can only be achieved together. With actors in politics, economics and civil society standing shoulder-to-shoulder, Kiron was able to develop into an international social enterprise. Digital offerings like Kiron have enormous potential to create sustainable solutions for refugee integration.”  

 

 

Geflüchtete Studierende stellen Bundeskanzlerin Merkel die Bildungsplattform Kiron vor

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel informierte sich am Freitag den 25. August 2017 über die Bildungsplattform für Geflüchtete, Kiron Open Higher Education am Standort Berlin. Ihr Besuch unterstreicht den hohen Stellenwert von digitalen Bildungsangeboten im Kontext nachhaltiger Integrationsarbeit.

Im Rahmen der Vorstellung von Kiron erhielt Bundeskanzlerin Merkel Einblicke in das innovative Bildungsangebot des sozialen Start-ups. Zudem diente ihr Besuch dazu, gemeinsam mit Studierenden, Mitarbeitern sowie Kooperationspartnern von Kiron Bilanz der bisherigen Arbeit zu ziehen und Ausblick auf kommende Jahre zu geben.

Die Kiron-Studierenden erklärten Bundeskanzlerin Merkel die Einzigartigkeit der Lernplattform “Kiron Campus” aufgrund der Bündelung weltweit vorhandener Online-Kurse renommierter Universitäten wie dem MIT oder der RWTH Aachen, die von Kiron selbst um weitere Unterstützungsangebote wie Online-Tutorien oder Buddy- und Mentoring-Programme ergänzt werden. Im Anschluss sprachen die Teilnehmenden in einer offenen Gesprächsrunde über ihre persönlichen Erfahrungen und Erfolge mit Blick auf das Online-Studium bei Kiron und den beabsichtigten gleitenden Übergang in reguläre Studienprogramme an Partnerhochschulen. Darüber hinaus wurden Wünsche zur Hochschulbildung an die Bundeskanzlerin geäußert, da Zugangsbarrieren wie unzureichende öffentliche Informationsangebote, unklare Aussichten auf die Finanzierung des Studiums, der Anerkennung vorheriger Bildungsabschlüsse und -leistungen sowie fehlende Dokumente für die Studierenden weiterhin eine große Herausforderung darstellen.

Seit 2015 ermöglicht das EduTech-Sozialunternehmen geflüchteten Menschen einen unbürokratischen und kostenfreien Zugang zur Hochschulbildung. Die aktuell 2.700 Studierenden lernen bis zu zwei Jahre online und wechseln anschließend in die Präsenzphase an eine Hochschule, um einen anerkannten Abschluss zu erhalten. Kiron kooperiert dabei mit 47 Partnerhochschulen in acht Ländern und operiert schwerpunktmäßig in Deutschland, Frankreich und Jordanien.


Die Bundeskanzlerin lobte die Entwicklung der Organisation und zeigte sich begeistert von den bisherigen Ergebnissen:

“Erstmal bin ich beeindruckt, was Sie hier auf die Beine gestellt haben. Das ist ganz toll. Zweitens freue ich mich, dass Sie so viele Unterstützer haben, inzwischen ja auch einen hochrangigen Beirat und dass Sie auch diese Räume vom Gorki Theater bekommen haben. Einen viel besseren Platz kann man nicht kriegen. Ich möchte mich auch bei den Hochschulen bedanken, die bereit waren, sich auf diesen Weg einzulassen und natürlich bei den Studentinnen und Studenten, die so fleißig hier lernen und bei Kiron viel Unterstützung bekommen. Deshalb ist es ein ganz tolles Projekt. Danke, dass ich hier sein durfte.”

Vincent Zimmer, Mitgründer von Kiron, bezeichnete den Besuch der Bundeskanzlerin als einen großen Mehrwert: “Die letzten zwei Jahre haben gezeigt, dass erfolgreiche Integration nur gemeinsam gelingen kann. Vor allem durch den Schulterschluss der Akteure aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft hat sich Kiron zu einem internationalen Sozialunternehmen entwickeln können. Insbesondere digitale Angebote wie Kiron haben enormes Potenzial, um nachhaltige Integrationslösungen für Geflüchtete zu schaffen.”